Die Technik ist ein wichtiger Helfer bei der Arbeit des Bildredakteurs.
Denn
viele Anbieter offerieren ihre Bilder bereits über das Internet.
Die Bilder werden mit der Digitalkamera aufgenommen und auf den Rechner übertragen, damit können sie in einem Ordner anderen Nutzern nach Anmeldung zur Verfügung gestellt werden.
Meist ist der Zugriff kostenpflichtig, damit ist die Nutzung der Bilder bereits abgegolten. Doch es kann auch sein, dass die Bilder kostenfrei zur Verfügung gestellt werden müssen.
Der Bildredakteur muss immer das Copyright dabei beachten.
Wer in Datenbanken sucht, sollte sich mit den wichtigsten Suchkriterien vertraut machen und geeignete Schlagwörter wählen um das beste Ergebnis zu erhalten.
Nicht alle Bilder stehen digital zur Nutzung zur Verfügung. Es kann auch sein, dass sie auf dem Postweg verschickt werden müssen, weil sich ganz altmodisch in normal gedruckter Form vorliegen oder als Abzug.
Teilweise gibt es sogar in der Druckvorstufe noch Dias.

Bildrecherche erfolgt heute im Internet in Bildportalen bzw. Datenbanken -
äußerst selten noch über Diakästen
Der Bildredakteur kann aber auch in den so genannten Handarchiven der Agenturen und Redaktionen suchen. Diese liegen meist in digitaler Form vor, die ehemals in Hängeschränken archivierten Bilder wurden eingescannt und stehen jetzt zur Verfügung. Die Bilder können schnell gefunden werden, aber auch hier kommt es wieder auf geeignete Schlagworte an. Mit jeder Veröffentlichung müssen aber bei einigen Bildern die Urheberrechte neu geklärt werden.
Eine weitere Hilfe sind die so genannten Bildportale, welche von verschiedenen Agenturen gemeinsam betrieben werden. Hier ist der Login nötig, damit die Bilder herunter geladen werden können.
Es gibt dabei sowohl offene als auch geschlossene Portale, für letztere muss spezielle Software genutzt werden. In den offenen Portalen kann der Bildredakteur seinen normalen Internetbrowser benutzen.
Wenn ein Bild gefunden wurde, so ist es meist nötig, die Kontaktdaten der Anbieter zu recherchieren. Dabei helfen Pressetaschenbücher oder die Red Box. Dabei handelt es sich um ein Nachschlagewerk der Kommunikations- und Werbebranche. Auch in den Bildnachweisen anderer Veröffentlichungen kann der Bildredakteur Bildquellen finden, ein Blick in diese Verzeichnisse lohnt sich also.
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