Zu Beginn der freiberuflichen Tätigkeit als Bildredakteur nutzen Sie vielleicht noch Ihr privates Girokonto für den gesamten Zahlungsverkehr.
Da fallen auf der einen Seite die Einnahmen durch die Honorarzahlungen an, auf
der anderen Seite geht es um die Aufwendungen, die Sie für die betriebliche und die private Vorsorge haben sowie um die Begleichung der laufenden Kosten.
Schon bald werden Sie sicherlich ein eigenes Geschäftskonto als Freiberufler einrichten und so eine Trennung zwischen beiden Sachverhalten erwirken.
Nun steht also der Vergleich an, welches Geschäftskonto für Ihre Bedürfnisse am besten geeignet ist beziehungsweise welche Bank Ihnen den nötigen Vorteil gibt, den Sie sich von einem solchen Konto wünschen.

Es gibt einige Angebote für kostenlose Girokonten für einen Freiberufler, hier lohnt sich aber das genaue Hinsehen ebenso, wie bei den gebührenpflichtigen Angeboten.
Ein Vergleichspunkt sollte unbedingt die Kosten für die einzelnen Transaktionen betreffen. Denn es kann sein, dass pro Transaktion Gebühren anfallen, was auf Dauer recht teuer werden dürfte.
Hier sind Sie auch bei einem angeblich kostenlosen Geschäftskonto – wobei sich diese Aussage dann nur auf die monatliche Grundgebühr bezieht – schnell mit acht oder zehn Euro pro Monat dabei.
Auf das Jahr gesehen ist das eine erhebliche Summe, die man nicht einfach so
unter den Tisch fallen lassen kann.
Bei anderen Konten wiederum zahlen Sie eine
monatliche Grundgebühr, beispielsweise drei Euro. Dafür können Sie die Transaktionen kostenlos tätigen oder zu einem weitaus niedrigeren Preis.
Wenn Sie Ihr Freiberufler-Konto dann noch online führen kann es sein, dass es tatsächlich bei den Grundgebühren pro Monat bleibt.
Die kostenlosen Girokonten sind also nicht immer tatsächlich kostenlos, die gebührenpflichtigen aber auf der anderen Seite auch nicht in jedem Fall teurer, als die angeblichen Gratisangebote.
Vor allem für Sie als freiberuflichen Bildredakteur sind die Suche und die Entscheidung für oder gegen eine Bank nicht eben leicht, denn viele Banken tun sich immer noch schwer damit, einen Freiberufler als Kunden zu akzeptieren.
Die Frage nach dem regelmäßigen Gehaltseingang in einer bestimmten Höhe stellt sich hier schließlich gar nicht, die Banken müssen einfach darauf vertrauen, dass der Freiberufler Geld erwirtschaftet und dieses auch auf das Konto einzahlt.
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