Sie haben den Entschluss gefasst, sich als Bildredakteur auf die eigenen Füße zu stellen. Sie haben sich sicherlich mit den Aufgaben eines Bildredakteurs eingehend vertraut gemacht oder bereits in diesem Job gearbeitet.

Auf Dauer ist für viele Menschen das Angestelltenverhältnis nicht geeignet oder es ist ohnehin kaum möglich, eine feste Stelle als Bildredakteur zu bekommen. Denn in den meisten Fällen arbeiten Verlage und Agenturen mit Freiberuflern zusammen. So sind sie variabel und müssen sich nicht auf einen Mitarbeiter festlegen.
Doch zur freiberuflichen Tätigkeit gehört noch weitaus mehr, als sich nur auf die Arbeit zu konzentrieren und ein Profi im Bereich der Bildrecherche oder Bildbeschaffung zu sein. Sie müssen sich zum Beispiel mit Versicherungen auskennen. Als Freiberufler können Sie, je nach Tätigkeitsfeld, zwischen einer Versicherung über die Künstlersozialkasse oder der gesetzlichen Krankenkasse wählen. In der gesetzlichen Krankenkasse sind Sie dann zwar nicht mehr pflichtversichert, Sie können sich aber freiwillig gesetzlich versichern lassen.
Der Beitrag wird dann anhand der Höhe Ihres regelmäßigen Gewinns festgelegt (Ausgaben werden bereits gegen die Einnahmen gegen gerechnet).
Allerdings ist eine Versicherung in der Künstlersozialkasse günstiger, denn hier wird auch der Beitrag für die Rentenversicherung mit abgeführt. Die KSK nimmt damit praktisch die Rolle des Arbeitgebers eines Angestellten ein.
Als Freiberufler müssen Sie aber auch wissen, wie sich das Honorar für den Bildredakteur zusammensetzt. Sie müssen hier Ihre Ausgaben bedenken, die natürlich über das Honorar wieder hereingeholt werden sollen. Sie haben Ausgaben für Büromaterialien, Fahrtkosten, Recherchekosten, Mieten, und so weiter. Hinzu kommt die Gewinnspanne, die in Ihrem eigenen Ermessen liegt.
Während die einen eher einen geringen Gewinn in Kauf nehmen und damit das Honorar niedriger ansetzen, möchten andere einen möglichst großen Gewinn in Kauf nehmen. Entscheidend dafür ist, ob Sie es sich leisten können, einen Auftrag abzulehnen, weil der Gewinn zu gering erscheint.
Auf der Seite http://www.erfolg-als-freiberufler.de/Aufgaben-und-Taetigkeiten-Freiberufler.php finden Sie noch weitere Informationen zu allem, was ein Freiberufler wissen muss.
Hier gibt es unter anderem auch Hinweise auf Recht und Steuern, zwei Themen, die zwar gern unter den Tisch fallen gelassen werden, die aber dennoch für den Bildredakteur (über)lebenswichtig sein können. Vor dem Start in die Selbstständigkeit sollten zumindest die grundlegenden Fakten bekannt sein.
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